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Danuvius Übergangs-WG in der Altstadt

Übergangs-Wohnen in der Gemeinschaft und Neuorientierung in seelischen Krisen

Konzept:

Die Übergangs-Wohngemeinschaft der Danuvius Klinik (Ü-WG) bietet Platz für 15 Bewohner.
Sie ist eine komplementäre Einrichtung und begleitet psychisch kranke, instabile und Menschen in seelischen Krisen beim Wohnen, in der Freizeit und bei ihren alltäglichen Problemen.
Es gilt, das Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe” zu vermitteln, was sich besonders auf die Tagesstruktur, den Aufbau von Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit sowie einer gesunden Work-Life-Balance bezieht.

Die WG ist ein geschützter Ort für eine vorübergehende Zeit, die bis zu maximal einem Jahr dauern kann, wobei die Aufenthaltsdauer individuell an den Bewohner angepasst wird.
Das Wohnen hier ist eine überbrückende Maßnahme. Dies meint:

  • den Aufenthalt nach einer stationären Therapie/teilstationären Therapie/nach dem Auszug aus einer betreuten WG/etc. und vor einer Reha-Maßnahme/vor dem Einzug in eine eigene Wohnung/beim Warten auf einen betreuten WG-Platz/etc.
  • die Stabilisierungsphase nach einer stationären Therapie/teilstationären Therapie, um das Rückfallrisiko in bekannte symptomatische Verhaltensweisen zu minimieren oder in der Therapie erlernte Verhaltensweisen üben und festigen zu können
  • den Aufenthalt für Patienten während einer tagklinischen Therapie (beispielsweise, wenn Patienten zu weit weg wohnen, um jeden Tag zur Tagklinik fahren zu können)

Die Ü-WG ist eine unbetreute, aber organisierte Form des Wohnens. Das heißt, im Gegenzug zu betreuten WGs müssen ein gewisses Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung bereits beim Einzug vorhanden sein. Dies beinhaltet ebenfalls, dass krisenhaftes Verhalten in der WG nicht gehalten oder aufgefangen werden kann.

Das Wohnen in der WG

Die WG liegt inmitten der historischen Altstadt von Ingolstadt. Sie erstreckt sich über drei Etagen und bietet aufgrund des Altbaucharakters große und helle Räume. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer mit Waschnische, gemeinschaftlich genutzt werden die Bäder, die Küche, das Wohn- und Esszimmer mit Balkon.
Das Zusammenleben in der WG wird in der wöchentlichen WG-Runde organisiert, in dieser wird einmal ganz allgemein das Zusammenleben in der organisierten Wohnform strukturiert, aber eben auch Schwierigkeiten und Probleme im zwischenmenschlichen oder persönlichen Bereich besprochen und geklärt, Verbesserungsvorschläge erarbeitet und das Gruppengefüge so auf einem transparenten und offenen Niveau gehalten.
Die anfallenden Kosten für Miete, Nebenkosten und Lebensunterhalt werden von den Bewohnern selbst getragen oder ggf. von Sozialhilfeträgern übernommen.
Selbstverständlich stehen Ihnen bei der Klärung dieser organisatorischen Angelegenheiten die Mitarbeiter der WG sowie des Sozialdienstes der Psychiatrischen Institutsambulanz unterstützend zur Seite.

Aufenthaltsvoraussetzungen:

  • Volljährigkeit der Bewohner
  • WG-Bewohner müssen ihre Tagesstruktur selbständig aufrechterhalten, sich an vereinbarte Absprachen und vereinbarte Krisenpläne halten können.
  • WG-Bewohner müssen soweit stabil sein, dass sie ohne Betreuung auskommen. Es erfolgt lediglich eine weitmaschige Begleitung durch das Team der Ü-WG, ggf. bei teilstationärer oder ambulanter Behandlung auch durch das Team der Tagklinik oder der Psychiatrischen Institutsambulanz
  • Bereitschaft zur Teilnahme an den wöchentlichen Einzelkurzkontakten, der WG-Runde und dem WG-Leben
  • Bei Bedarf Bereitschaft zur Teilnahme an ambulanten oder tagklinischen Gruppen und zur Kooperation mit ärztlichen, psychologischen und sozialdienstlichen Betreuern

Ausschlusskriterien:

  • bestehende Drogen- und Alkoholabhängigkeit
  • Drogen- und Alkoholmissbrauch
  • akute Suizidalität
  • akute psychotische Symptome
  • BMI weniger 15

Sie sind interessiert?
Einen Termin für ein unverbindliches Vorgespräch, in dem Ihnen das WG-Konzept erklärt und die Wohnung gezeigt wird, vereinbaren Sie bitte mit der Leitung der Übergangs-WG, Dipl.-Soziologin Claudia Lange unter Telefon 0841/9339-304.